FUSS-Kummerkasten

Beim Walken/Joggen werden wir immer wieder nur Radler gestört, die im Burgholz auch auf schmalen Wegen uns und andere gefährden und belästigen. Dabei gilt doch ein Radfahrverbot unter einer Wegbreite von 2 m!

Zwischen Burgholz und Hardwald fahren vermehrt Autos und stören die Fußgänger. Offensichtlich kürzt man von der Neckarstraße von Hegnach quer durch auf die Straße nach Öffingen ab, um Staus zu umgehen. Bitte Absperren bzw. kontrollieren.

Insbesondere  bei der Überquerung der Hochdorfer Str. im Bereich Rotweg besteht dringend Handlungsbedarf. Das ist ein Schulweg. Ein 6jähriges Kind (1.Klässler) kann den Verkehr an einer so stark befahrenen Straße nur schwer einschätzen. Da ist es zwingend erforderlich, dass eine sichere Überquerungsmöglichkeit geschaffen wird. Durch das Neubaugebiet werden künftig noch viel mehr Kinder täglich dort die Straße überqueren müssen.

Ich war in jüngster Zeit ein paar mal auf dem Neckardammweg in Neckargröningen mit meiner Frau und unserer 4-jährigen Enkelin unterwegs. Der Neckardammweg ist sowohl für Radfahrer und für Fußgänger.

Aufgrund der Anzahl der Radfahrer und aufgrund der vielfach gefahren hohen Geschwindigkeiten der Rennradfahrer, müssen wir hintereinander, das Kind in unserer Mitte haltend, gehen. Ein Schritt des Kindes aus unserer Mitte heraus wäre gefährlich. Die Zahl der Rennradfahrer hat sich drastisch erhöht. Es wird oft in Mannschaften gefahren. Aber auch nicht hintereinander - man will sich ja während der Fahrt unterhalten. Die Anzahl der E-Bike fahrenden älteren Menschen hat ebenfalls stark zugenommen. Oftmals sind diese recht unsicher auf Ihren Rädern und fahren in Gemeinschaften oft ebenfalls nicht hintereinander. Wir fühlen uns recht unsicher beim Begehen des Neckardammweges.

- Deshalb sehe ich das auch für unerfahrene Radfahrer und Fußgänger dort als problematisch an und man kann nur hoffen, dass jeder Teilnehmer auf den anderen Rücksicht nimmt. Was auch für alle anderen Fuß- und Radfahrwege gilt! Leider ist Rücksichtnahme für viele ein Fremdwort.

- Leider können wir oft nur hintereinander gehen, da Radfahrer uns keinen Platz lassen. Mein Mann ist gehbehindert und auf meine Begleitung  angewiesen, dass ich neben ihm gehe. Wir sind an Lösungen interessiert, die für alle gut sind.

- Es ist z. B. eine Zumutung über die Neckarstege von Gröningen nach Rems zu gehen. Da schliessen die Radler volle Pulle durch. Hier gehört eine Schrittgeschwindigkeit für Radler auf alle Fälle hin. Ich muss als Autofahrer in verkehrsberuhigten Zonen /Spielstrassen auch 7 km fahren.

- Ebenso ist es als Fußgänger ein Spiessrutenlauf an der Rems entlang zu spazieren, was ich auch nach einigen Metern nach dem Steinbruch mit einer nicht so gut zu Fuss Bekannten aufgegeben habe und umkehrte. Nachdem eine Bekannte dieses Thema unserem OB vortrug, bekam sie die Antwort "soll doch auch Rad fahren ". So hat sie es mir erzählt.
- Ebenso am Neckardamm, wo wir Freitags öfters mit Rollstuhlinsassen vom Kleeblatt spazieren gehen, gibt es viele ungehobelte Fahrradfahren- nicht alle, manche sind auch rücksichtsvoll.

- Wir wohnen in Neckargröningen und sind täglich mit unserem Hund unterwegs. Leider ist es kaum mehr möglich den Neckardamm als Fußgänger zu benutzen. Vor allem die Radfahrer mit Rennräder sind sehr rücksichtslos und sehr schnell unterwegs. Ein Rennrad ist nicht mit einer Klingel ausgestattet, man erschrickt sehr, wenn plötzlich von hinten ein Rennrad vorbei schießt. Wenn man Glück hat, ruft derjenige "Hey" oder "weg da". Ich würde auch schon am Arm gestreift. Ein Radfahrer hat mich körperlich angegriffen, weil ich mit meinem Hund unterwegs war.

- habt Ihr eigentlich keine  anderen Probleme in unserer Stadt als eine Autobahn für Fahrradfahrer, mit 2000 Radfahrern am Tag, auf einer Straße deren Zukunft heute und auch noch  nicht in einigen Jahren  geklärt ist. Denkt  einmal nur  vorher an marode Schulen mit veralteten Toilettenanlagen, an die vielen anstehenden Kitaanlagen,  an die Finanzierung der größten Baustelle der Stadt und noch vieles mehr, nachdem an eine Fahrradautobahn mit immensen Kosten gedacht wird.

- Aktuell liegt eine Beschwerde einer Erzieherin von, die beklagt, dass man auf dem Neckardamm dort nicht mehr, wie bisher gerne gemacht, mit Kindergartenkindern spazieren gehen kann, da viel zu viele Radler rücksichtslos und ohne groß abzubremsen durch die Kleinen hindurch brausen.

- Als ehemalige Neckargröningerin, die gerne zu Fuß auf dem Neckardamm gegangen ist UND auch Rad gefahren ist. Habe ich viel schlimme Situationen erlebt. Mir ist ganz klar, dass DA KINDER nicht gehen können. Ein Unding!! Ich habe mich seinerzeit oftmals sehr aufgeregt. Am Ende als wir noch in N`gröningen wohnten, bin ich überhaupt nicht mehr auf den Neckardamm gegangen. Das war nur Stress!!

Usw.

Kurzfristig wurde nun ein „Runder Tisch Fuß- und Radverkehr“ eingerichtet, erster Termin am 21.4.21. Wir müssen durch klare Nutzungsregelungen/Anordnungen und evtl. Baumaßnahmen einfach dafür sorgen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger mit „Kind und Kegel (Hund)“ rund ums Rathaus, aber auch sonst überall mit Genuss ungestört und ungefährdet unterwegs sein können, auch und besonders an Wochenenden. Wir wollen einen „FUSS-Kummerkasten“ einrichten, um die Bevölkerung bei diesem Thema auch mitzunehmen. Darin können Hinweise, Anregungen oder Beschwerden „eingeworfen“ werden, am besten per Email oder Brief, bitte beachten Sie die übliche Netiquette dabei. Wir kümmern uns dann darum, wie schon bei den vielen bisherigen Feedbacks, die uns erreichten.