Länderminister fordern mehr Sicherheit für den Fußverkehr – jetzt muss Wissing handeln
Im Jahr 2021 hat die Verkehrsministerkonferenz der Bundesländer weitere Maßnahmen zum Schutz und Förderung des Fußverkehrs beschlossen und dies zur Umsetzung dem künftigen Bundesverkehrsminister aufgegeben. Dieser ist seit Oktober 2021 Volker Wissing/FDP, mit einem Vorstoß der Bundesländer wurde nun an die damaligen Beschlüsse und deren Umsetzung erinnert, FUSS e.V. hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht:
(6.5.22) Die Verkehrsministerinnen und -minister der 16 Bundesländer wollen den Fußverkehr stärken. Dazu soll es mehr Tempo 30, mehr Zebrastreifen sowie an Kreuzungen bessere Sicht zwischen Fahrenden und Gehenden dadurch geben, dass in der Umgebung nicht geparkt werden darf. Außerdem soll Bundesverkehrsminister Wissing den Fußverkehr in Förderprogramme aufnehmen und die Mittel dafür erhöhen. Das haben die Minister und Ministerinnen auf ihrer Konferenz in Bremen am 4. und 5. Mai beschlossen.
Die Fußgängerlobby FUSS e.V. begrüßt den Vorstoß. Die größte Gruppe der Verkehrsteilnehmenden muss endlich die Beachtung finden, die ihr angesichts ihrer Bedeutung für die Mobilität und ihrer Schutzbedürftigkeit gebührt. FUSS e.V. verweist darauf, dass eine Arbeitsgruppe der Länderverkehrsministerien die Sicherheitsmaßnahmen bereits vor einem Jahr gefordert hatte. Dem hatte auch Volker Wissing als damaliger Fachminister von Rheinland-Pfalz zugestimmt. „Jetzt sollte er rasch in die Tat umsetzen, was er vor einem Jahr selbst mit beschlossen hatte“, sagt FUSS-Sprecher Roland Stimpel. FUSS e.V. Pressekontakt: Roland Stimpel,