Fußverkehrschecks

Herzliche Einladung zum Mitmachen bei den FußverkehrChecks im Rahmen einer offenen Bürgerbeteiligung!

Unsere FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung unternimmt in den nächsten Wochen  einen sog. FußverkehrsCheck (FC) in den Remsecker Ortsteilen. Unser FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr in Berlin unterstützt und befördert ausdrückliche solche Vorhaben, in den letzten Amtsblättern haben wir vieles schon dazu berichtet. Wir wollen die Verkehrsinfrastruktur mit Schwerpunkt Fußverkehr checken, also aufspüren und bewerten und ggfs. Änderungen anregen und durchsetzen, denn  „eine fußgängerfreundliche Gestaltung der Straßen und Plätze ist eine wichtige Voraussetzung, um die Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen zu erhöhen. Sie fördert eine gesunde und umweltfreundliche Art der Fortbewegung und trägt dazu bei, die Belastungen durch den motorisierten Verkehr zu mindern“. Und Bewertungen für Personen und Sachen sind ja derzeit „in“, der Arzt, Handwerker, das Restaurant, das Hotel, die Waschmaschine, alles wird fleißig bewertet, damit trägt man auch zu höherer Qualität bei. Das Verfahren dabei ist eine Stärken-/Schwächenanalyse, d.h. es sind ausdrücklich auch lobende Bewertungen erwünscht! Wir wollen diesen FC ja nicht nur durch unsere „FUSSler“ durchführen, sondern ihn als offene Bürgerbeteiligung mit möglichst vielen, orts- und sachkundigen Bürgern-Innen unternehmen, die ihr Wohnumfeld, nur ihren Ortsteil oder ganz Remseck dann dabei intensiver betrachten und erleben können. Grundsätzlich möglich nur für angemeldete Mitmachende, spontanen Hinweisen gehen allerdings unsere „FUSSler“ nach.

>>>Das Verfahren habe ich bewusst einfach geplant: Für jeden Ortsteil gibt es eine Woche CheckZeit, Hochberg, das beginnt, zum Eingewöhnen zwei Wochen. Wer mitmachen will, meldet sich möglichst rasch per Mail oder per Telefon für ein oder mehrere Ortsteile an, erhält dann ein Info-Blatt und eine CheckListe mit Anregungen, was bewertet werden kann. Individuell, einzeln, als Ehepaar zu zweit, in einer Kleingruppe (Corona!) können dann bei CheckSpaziergängen die Ortsteile, aber auch die Natur drum rum begangen, geprüft und bewertet werden. Die Bewertungen bitte dann, möglichst mit Ortsbeschreibung, Foto und kurzem Text an die Projektleitung, wieder per Mail oder zur Not per Papier. Noch einfacher und komfortabler geht es aber mit der MeldeApp Meldoo (!), die extra für uns während der Checkzeit um unseren FC ergänzt wird. Die App also einfach mal per Handy runterladen, anmelden, dann CheckSituationen aufspüren, Standort bestätigen, Foto und Name/kurze Bewertung machen, fertig und ab geht‘s dann an die Projektleitung! Eine tolle Sache also, diese App ist übrigens überall zu verwenden und leitet die Meldung an die jeweils zuständigen Behörden. Die Projektleitung führt dann die Bewertungen zusammen, erstellt daraus eine Zusammenfassung für einen Workshop der Teilnehmer. Daraus soll sich eine Beschlussvorlage ergeben, die dann im Umsetzungsverfahren im Trialog (Bürgerschaft, Gemeinderat, Verwaltung) die Grundlage sein wird. Also ein strukturierter Prozess, es wird spannend werden, welche positiven Möglichkeiten sich dadurch für Remseck und seine Bürgerschaft ergeben. Als herzliches Danke-Schön verlosen wir unter allen Mitmachenden kleine Anerkennungen, wie Wanderstöcke, Gutscheine für Busausflüge/Wanderungen, Weinpräsente u.a.m., wünschen uns dazu aber auch noch Sponsoren!

Die Daten in Kürze:

Checkzeiten: Hochberg 23./24. KW, Hochdorf 28. KW, Neckarrems 29. KW, Neckargröningen 30. KW, Aldingen 31. KW, Pattonville 32. KW  

Zum Mitmachen: Anmeldungen per Mail  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, per Telefon 071465094, per Brief Peter-Jürgen Gauß Drosselweg 11 71686 Remseck

MeldeApp Meldoo in den Handy-Appstores oder unter www.leanact.de

Bringen Sie bitte Ihre Ideen mit ein, Ihr Lob oder Ihren Tadel. Nutzen Sie die Chance, damit Ihren Ortsteil ein Stück weit l(i)ebenswerter zu gestalten. Sind Sie dabei? Los geht es zuerst in Hochberg vom 2. Juni bis 12. Juni 2020.

Verantwortlich und Projektleitung Peter-Jürgen Gauß, FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung

PJGauß/im Mai 2020 

Für die Durchführung des FußverkehrsCheck (FC) in den Remsecker Ortsteilen liegt inzwischen die grundlegende Konzeption vor, Interessierte können sie gerne anfordern. Grundlagen sind bisherige FC unseres Fachverbandes FUSS e.V. und, unter anderem, die Broschüre NeuLand über Beteiligungsmethoden der  Initiative Allianz für Beteiligung e.V. Wir wollen eine offene mehrstufige Bürgerbeteiligung nach der anerkannten Methode einer Stärken-/SchwächenAnalyse machen. Die Besonderheit bei dieser Bürgerbeteiligung aber ist der fehlende EröffnungsWorkshop, Corona-bedingt, der aber durch ein CheckInfo-Blatt/Servicetelefon ausgeglichen wird. Die Themen sind durch Gesetze und unseren Fachverband  weitgehend vorgegeben, man kann aber dabei Ideen im laufenden Verfahren flexibel berücksichtigen. Das Bewertungsverfahren, auch mit einer App fürs Handy, läuft dezentral anhand einer CheckVorschlagsliste (s.u) jeweils vor Ort, das Ergebnisverfahren als Zusammenführung der einzelnen Checks wieder zentral, wobei man sehen wird, ob dies und das Umsetzungsverfahren als Präsenz-Workshop möglich ist. Digitale Lösungen werden angedacht bzw. zur Not eine Verschiebung dieser Prozessabschnitte.

Die Teilnahme am FC soll für die gesamte Bürgerschaft möglich sein, besonders also hoffen wir auf Orts-/Sachkundige aus den Ortsteilen. Wobei es aus Orga-Gründen ggfs. eine Teilnahmebeschränkung geben muss. Die Konzeption hebt im Umsetzungsverfahren ausdrücklich auf den Begriff Trialog ab, d.h. dass allen relevanten Gruppen der Bürgerschaft samt  Verwaltung Teilhabe möglich ist. Stadträte haben im Übrigen schon ihre Teilnahme avisiert. Natürlich ist ein FC ein großes Stück weit eine Bewertung der Arbeit der Verwaltung für die Verkehrsinfrastruktur und anderem, aber dem muss man sich halt souverän stellen!

Hier ein Auszug aus der CheckVorschlagsliste, die jeder, zusammen mit einem CheckInfo-Blatt für die selbstständige Durchführung/Bewertung erhält:

  1. Check die Gehwege: überhaupt vorhanden, nur auf einer Seite, zu schmal, zu voll, schadhaft, nachts zu dunkel, zugeparkt, Verkehrsschild/-regelung fehlt, sichere Schul-/Kita-Wege, rechtswidrige gemeinsame Fuß-/Radwege, verbotenes Rad- und Rollerfahren, abgestellte Fahrräder und E-Roller, Mülltonnen, Autos an Einfahrten (gefährlich), Autos an Einfahrten (behindernd), Eingeengt durch …
  2. Check die Ampeln: Zu lange rot, zu kurz grün (Senioren), Anforderung Fuß-Grün zu lang, warten auf der Mittelinsel, gefährlich auch bei Grün, Ampel fehlt, Umweg zur Ampel zu lang, Blindenleitsystem fehlt …
  3. Check die Haltestellen/Fahrpläne: Zu wenig Warteplatz, Wetterschutz fehlt, schlecht erreichbar, Ein- und Aussteigen auf der Fahrbahn, Radweg über die Haltestelle, warten öde oder unangenehm, …
  4. Check die öffentlichen Plätze, Fußgängerzonen, Grünzonen, Parks: Zu viel Fahrverkehr, reine Fußgängerzonen fehlen, unachtsame Lieferanten, störende unerlaubte Radfahrer, zu viele Menschen, zu wenig Geh-Raum, reine Fußwege fehlen, zu wenig Grün, kein (gutes) Sitzen, zu wenig Gastronomie, …
  5. Check, wo es schön ist, ein Lob! Angenehmer breiter Gehweg, getrennte Fuß-/Radwege, reine Fußwege, schönes Grün, interessante Läden/Schaufenster, schöne Lokale,  interessante Gebäude, gutes Verweilen, keine störenden Autos und Radfahrer, gut für Kinder und Eltern, für Senioren, für …
  6. Check andere Kreuzungen / Wege über Fahrbahnen … / Check das Spazieren/Wandern/Naherholung …            und so weiter …

Herzliche Einladung an die gesamte Bürgerschaft folgt, wir hoffen, dass neben unseren Mitglieder der FUSS e.V.-Ortsgruppe viele Bürger-Innen die Chance wahrnehmen, ihr Wohnumfeld, die Ortsteile und ganz Remseck mit zu gestalten. Weitere Infos schon gerne im Vorfeld unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Peter-Jürgen Gauß

Die Feststellungen bzw. Beanstandungen sind im Einzelnen unten benannt, wobei die Reihenfolge ausgehend von Neckarweihingen zu sehen ist, bei unterstellter mittlerer Radverkehrsstärke.

Prolog

Die Rechtsnormen sind StVO, Verwaltungsvorschriften zur StVO, Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA), Musterlösungen für Radverkehrsanlagen (MLBW), diverse Urteile. Die Grundsätze für alle nachfolgend angesprochenen gemeinsamen Fuß- und Radwege: Nach den Musterlösungen BW vom Ministerium für Verkehr BW vom April 2016 ist dieser nur dort vertretbar, wo beide Verkehre gering sind, was vorliegend nicht gegeben ist. Nach ERA Innerorts ist es gar nicht erlaubt. Insofern kann nur in ganz begründeten Ausnahmefällen, ohne sinnvolle Alternative, in der Marbacher Straße überhaupt Regelungen Z239 und Zusatz Rad oder Z 240 rechtswirksam sein, aber dann auch nur mit entsprechender Breite der zur Verfügung stehenden Verkehrsfläche, geregelt werden! ! Laut MLBW: Die Einhaltung aller Qualitätsstandards der „Musterlösungen“ ist Voraussetzung zur Förderung der Radverkehrsanlagen. Siehe auch https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Wirtschaft/Foerderungen/Seiten/Radverkehrsinfrastruktur.aspx 

Feststellungen im Einzelnen:

Im Rahmen unseres Bürgerbeteiligungsprojekt „FußverkehrsChecks in den Remsecker Ortsteilen“ haben die Beteiligten und Mitmacher begangen, geprüft und gecheckt. Nachfolgend die abgestimmte und priorisierte Ergebnisliste. Die Ergebnisliste wurde im Juli 2020 dem Rathaus Remseck übergeben. Dort sollen die Fachabteilungen die Bewertungen vorab prüfen und Änderungen bei „Rot bzw. Rotplus“ vornehmen, vor allem, wenn es um die Verkehrssicherheit geht. Im nachfolgend eingeplanten Umsetzungsverfahren werden dann alle Checks in einem „Trialog“, also mit  Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung besprochen, geprüft und dann hoffentlich weitgehend umgesetzt.

Zur Einstimmung des geplanten FußverkehrsCheck in den Remsecker Ortsteilen eine Veröffentlichung auf www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de

Fußverkehrs-Checks – ein Einstieg in die Fußverkehrsförderung

Die autozentrierte Stadt- und Verkehrsplanung der letzten Jahrzehnte hat oft dazu geführt, dass die öffentlichen Räume der Städte und Gemeinden nicht zum Verweilen und Zufußgehen einladen. Dabei ist eine fußgängerfreundliche Gestaltung der Straßen und Plätze eine wichtige Voraussetzung, um die Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen zu erhöhen. Sie fördert eine gesunde und umweltfreundliche Art der Fortbewegung und trägt dazu bei, die Belastungen durch den motorisierten Verkehr zu mindern. Das Zufußgehen ist besonders in den Städten und Gemeinden die verbreitetste Art der Fortbewegung. Bis auf wenige Ausnahmen ist jeder Mensch auch Fußgänger: viele Wege lassen sich ganz zu Fuß bewältigen, die übrigen werden in Kombination mit anderen Verkehrsmitteln zumindest teilweise zu Fuß zurückgelegt. Im Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmern werden die Belange des Fußverkehrs bisher jedoch wenig beachtet. Fußverkehrs-Checks bieten hier die Möglichkeit, einen Prozess zur Förderung des Fußverkehrs in der Kommune zu initiieren, erste Maßnahmen zur Verbesserung des Fußverkehrs umzusetzen, die Verwaltung und Politik für die Bedürfnisse der Fußgänger zu sensibilisieren und gleichzeitig die Zielgruppe (besser) zu beteiligen.

Ziele der Fußverkehrs-Checks sind:

• Sensibilisierung für die Belange der Zufußgehenden

• Fußverkehr in das Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Bürgerschaft rücken

• Bewertung des Fußverkehrs vor Ort

• Aufzeigen konkreter Handlungsmöglichkeiten für die Verbesserung des Fußverkehrs

• Umsetzung der Maßnahmen

Der von unserer FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung geplante FußverkehrsCheck in allen Ortsteilen anhand einer Stärken-/Schwächenanalyse ist im konstruktiven Planungsstadium. Von unserem Fachverband und anderen Ortsgruppen erhielten wir dazu weitere Unterstützung. Durch Corona müssen aber spezielle Abläufe angedacht, gar digitale Hilfsmittel geprüft werden, alles nicht so einfach. Näheres und dann die herzliche Einladung mitzumachen in Kürze an dieser Stelle. Bleiben Sie weiterhin virenfrei und gesund! Peter-Jürgen Gauß

Bemerkungen und Änderungsforderungen Kreisverkehr Salonwald in Ludwigsburg im Dezember 2019 ProPedes-Begehung-Sitzung vom 25.11.2019

Mit EMail vom 3.1.20 an OB Dr. Knecht und BM Ilk

Es wurden folgende Feststellungen getroffen, die für die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer zwingend und umgehend Änderungen an der bisherigen Verkehrsregelung notwendig machen:

1 Es handelt sich quasi um einen „Monsterkreisel“ mit gesondertem Radwegering und ist deshalb entsprechend großflächig. Man hatte dafür, trotz massiver Proteste der Anwohner, ein Teil des Salonwalds abholzen müssen, um überhaupt Platz zu haben. In den Musterlösungen BW (MLBW) (Bild 1), die den Radwegebau durch das Verkehrsministerium BW verbindlich vorschreiben und auch die Vorgaben zur Förderung festlegt, ist eine solch große Lösung nur bei einer Fahrzeugbelastung < 15.000 Fahrzeugen/24 Stunden vorgesehen, die hier nicht gegeben ist. Wenn aber diese Mindestgrenze nicht erreicht wird, und man will ja den Fahrzeugverkehr weiter einschränken, ist ein solches Verkehrsbauwerk, baulich und finanziell überdimensioniert und eine schlimme Verschwendung von Steuergeldern. Und Bäume, wichtige Klimaschützer, hätten bei einer dem Verkehrsaufkommen gerechten Lösung auch nicht abgeholzt werden müssen. Laut Pressemitteilung wurde vielleicht deshalb auch keine Förderung des Landes gewährt. Der Verantwortliche müsste dann aber im Rahmen eines Dienstaufsichtsverfahrens zur Rechenschaft gezogen werden.

Im Rahmen unseres Bürgerbeteiligungsprojekt „FußverkehrsChecks in den Remsecker Ortsteilen“ haben die Beteiligten und Mitmacher begangen, geprüft und gecheckt. Nachfolgend die abgestimmte und priorisierte Ergebnisliste. Die Ergebnisliste wurde im Juli 2020 dem Rathaus Remseck übergeben. Dort sollen die Fachabteilungen die Bewertungen vorab prüfen und Änderungen bei „Rot bzw. Rotplus“ vornehmen, vor allem, wenn es um die Verkehrssicherheit geht. Im nachfolgend eingeplanten Umsetzungsverfahren werden dann alle Checks in einem „Trialog“, also mit Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung besprochen, geprüft und dann hoffentlich weitgehend umgesetzt.

 

  • Nur ein fußgängerfreundliches Remseck ist ein l(i)ebenswertes Remseck!

     

    Herzliche Einladung zum Mitmachen bei den FußverkehrChecks im Rahmen einer offenen Bürgerbeteiligung!

    Unsere FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung unternimmt in den nächsten Wochen  einen sog. FußverkehrsCheck (FC) in den Remsecker Ortsteilen. Unser FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr in Berlin unterstützt und befördert ausdrückliche solche Vorhaben, in den letzten Amtsblättern haben wir vieles schon dazu berichtet. Wir wollen die Verkehrsinfrastruktur mit Schwerpunkt Fußverkehr checken, also aufspüren und bewerten und ggfs. Änderungen anregen und durchsetzen, denn  „eine fußgängerfreundliche Gestaltung der Straßen und Plätze ist eine wichtige Voraussetzung, um die Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen zu erhöhen. Sie fördert eine gesunde und umweltfreundliche Art der Fortbewegung und trägt dazu bei, die Belastungen durch den motorisierten Verkehr zu mindern“. Und Bewertungen für Personen und Sachen sind ja derzeit „in“, der Arzt, Handwerker, das Restaurant, das Hotel, die Waschmaschine, alles wird fleißig bewertet, damit trägt man auch zu höherer Qualität bei. Das Verfahren dabei ist eine Stärken-/Schwächenanalyse, d.h. es sind ausdrücklich auch lobende Bewertungen erwünscht! Wir wollen diesen FC ja nicht nur durch unsere „FUSSler“ durchführen, sondern ihn als offene Bürgerbeteiligung mit möglichst vielen, orts- und sachkundigen Bürgern-Innen unternehmen, die ihr Wohnumfeld, nur ihren Ortsteil oder ganz Remseck dann dabei intensiver betrachten und erleben können. Grundsätzlich möglich nur für angemeldete Mitmachende, spontanen Hinweisen gehen allerdings unsere „FUSSler“ nach.

    >>>Das Verfahren habe ich bewusst einfach geplant: Für jeden Ortsteil gibt es eine Woche CheckZeit, Hochberg, das beginnt, zum Eingewöhnen zwei Wochen. Wer mitmachen will, meldet sich möglichst rasch per Mail oder per Telefon für ein oder mehrere Ortsteile an, erhält dann ein Info-Blatt und eine CheckListe mit Anregungen, was bewertet werden kann. Individuell, einzeln, als Ehepaar zu zweit, in einer Kleingruppe (Corona!) können dann bei CheckSpaziergängen die Ortsteile, aber auch die Natur drum rum begangen, geprüft und bewertet werden. Die Bewertungen bitte dann, möglichst mit Ortsbeschreibung, Foto und kurzem Text an die Projektleitung, wieder per Mail oder zur Not per Papier. Noch einfacher und komfortabler geht es aber mit der MeldeApp Meldoo (!), die extra für uns während der Checkzeit um unseren FC ergänzt wird. Die App also einfach mal per Handy runterladen, anmelden, dann CheckSituationen aufspüren, Standort bestätigen, Foto und Name/kurze Bewertung machen, fertig und ab geht‘s dann an die Projektleitung! Eine tolle Sache also, diese App ist übrigens überall zu verwenden und leitet die Meldung an die jeweils zuständigen Behörden. Die Projektleitung führt dann die Bewertungen zusammen, erstellt daraus eine Zusammenfassung für einen Workshop der Teilnehmer. Daraus soll sich eine Beschlussvorlage ergeben, die dann im Umsetzungsverfahren im Trialog (Bürgerschaft, Gemeinderat, Verwaltung) die Grundlage sein wird. Also ein strukturierter Prozess, es wird spannend werden, welche positiven Möglichkeiten sich dadurch für Remseck und seine Bürgerschaft ergeben. Als herzliches Danke-Schön verlosen wir unter allen Mitmachenden kleine Anerkennungen, wie Wanderstöcke, Gutscheine für Busausflüge/Wanderungen, Weinpräsente u.a.m., wünschen uns dazu aber auch noch Sponsoren!

    Die Daten in Kürze:

    Checkzeiten: Hochberg 23./24. KW, Hochdorf 28. KW, Neckarrems 29. KW, Neckargröningen 30. KW, Aldingen 31. KW, Pattonville 32. KW  

    Zum Mitmachen: Anmeldungen per Mail  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, per Telefon 071465094, per Brief Peter-Jürgen Gauß Drosselweg 11 71686 Remseck

    MeldeApp Meldoo in den Handy-Appstores oder unter www.leanact.de

    Bringen Sie bitte Ihre Ideen mit ein, Ihr Lob oder Ihren Tadel. Nutzen Sie die Chance, damit Ihren Ortsteil ein Stück weit l(i)ebenswerter zu gestalten. Sind Sie dabei? Los geht es zuerst in Hochberg vom 2. Juni bis 12. Juni 2020.

    Verantwortlich und Projektleitung Peter-Jürgen Gauß, FUSS e.V.-Ortsgruppe Remseck+Umgebung

    PJGauß/im Mai 2020 

    Für die Durchführung des FußverkehrsCheck (FC) in den Remsecker Ortsteilen liegt inzwischen die grundlegende Konzeption vor, Interessierte können sie gerne anfordern. Grundlagen sind bisherige FC unseres Fachverbandes FUSS e.V. und, unter anderem, die Broschüre NeuLand über Beteiligungsmethoden der  Initiative Allianz für Beteiligung e.V. Wir wollen eine offene mehrstufige Bürgerbeteiligung nach der anerkannten Methode einer Stärken-/SchwächenAnalyse machen. Die Besonderheit bei dieser Bürgerbeteiligung aber ist der fehlende EröffnungsWorkshop, Corona-bedingt, der aber durch ein CheckInfo-Blatt/Servicetelefon ausgeglichen wird. Die Themen sind durch Gesetze und unseren Fachverband  weitgehend vorgegeben, man kann aber dabei Ideen im laufenden Verfahren flexibel berücksichtigen. Das Bewertungsverfahren, auch mit einer App fürs Handy, läuft dezentral anhand einer CheckVorschlagsliste (s.u) jeweils vor Ort, das Ergebnisverfahren als Zusammenführung der einzelnen Checks wieder zentral, wobei man sehen wird, ob dies und das Umsetzungsverfahren als Präsenz-Workshop möglich ist. Digitale Lösungen werden angedacht bzw. zur Not eine Verschiebung dieser Prozessabschnitte.

    Die Teilnahme am FC soll für die gesamte Bürgerschaft möglich sein, besonders also hoffen wir auf Orts-/Sachkundige aus den Ortsteilen. Wobei es aus Orga-Gründen ggfs. eine Teilnahmebeschränkung geben muss. Die Konzeption hebt im Umsetzungsverfahren ausdrücklich auf den Begriff Trialog ab, d.h. dass allen relevanten Gruppen der Bürgerschaft samt  Verwaltung Teilhabe möglich ist. Stadträte haben im Übrigen schon ihre Teilnahme avisiert. Natürlich ist ein FC ein großes Stück weit eine Bewertung der Arbeit der Verwaltung für die Verkehrsinfrastruktur und anderem, aber dem muss man sich halt souverän stellen!

    Hier ein Auszug aus der CheckVorschlagsliste, die jeder, zusammen mit einem CheckInfo-Blatt für die selbstständige Durchführung/Bewertung erhält:

    1. Check die Gehwege: überhaupt vorhanden, nur auf einer Seite, zu schmal, zu voll, schadhaft, nachts zu dunkel, zugeparkt, Verkehrsschild/-regelung fehlt, sichere Schul-/Kita-Wege, rechtswidrige gemeinsame Fuß-/Radwege, verbotenes Rad- und Rollerfahren, abgestellte Fahrräder und E-Roller, Mülltonnen, Autos an Einfahrten (gefährlich), Autos an Einfahrten (behindernd), Eingeengt durch …
    2. Check die Ampeln: Zu lange rot, zu kurz grün (Senioren), Anforderung Fuß-Grün zu lang, warten auf der Mittelinsel, gefährlich auch bei Grün, Ampel fehlt, Umweg zur Ampel zu lang, Blindenleitsystem fehlt …
    3. Check die Haltestellen/Fahrpläne: Zu wenig Warteplatz, Wetterschutz fehlt, schlecht erreichbar, Ein- und Aussteigen auf der Fahrbahn, Radweg über die Haltestelle, warten öde oder unangenehm, …
    4. Check die öffentlichen Plätze, Fußgängerzonen, Grünzonen, Parks: Zu viel Fahrverkehr, reine Fußgängerzonen fehlen, unachtsame Lieferanten, störende unerlaubte Radfahrer, zu viele Menschen, zu wenig Geh-Raum, reine Fußwege fehlen, zu wenig Grün, kein (gutes) Sitzen, zu wenig Gastronomie, …
    5. Check, wo es schön ist, ein Lob! Angenehmer breiter Gehweg, getrennte Fuß-/Radwege, reine Fußwege, schönes Grün, interessante Läden/Schaufenster, schöne Lokale,  interessante Gebäude, gutes Verweilen, keine störenden Autos und Radfahrer, gut für Kinder und Eltern, für Senioren, für …
    6. Check andere Kreuzungen / Wege über Fahrbahnen … / Check das Spazieren/Wandern/Naherholung …            und so weiter …

    Herzliche Einladung an die gesamte Bürgerschaft folgt, wir hoffen, dass neben unseren Mitglieder der FUSS e.V.-Ortsgruppe viele Bürger-Innen die Chance wahrnehmen, ihr Wohnumfeld, die Ortsteile und ganz Remseck mit zu gestalten. Weitere Infos schon gerne im Vorfeld unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Peter-Jürgen Gauß

     

     

 

                                                

Allgemeines

Im Handlungsleitfaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie“ des Fachverbands Fußverkehr Deutschland, Berlin, FUSS e.V. von 2018 sind die wesentlichen Punkte für dieses städtebauliche Projekt beschrieben, nicht nur aus Sicht des Fußverkehrs. Dazu heißt es z.b. unter „Urbanität erhöhen“:

Da sich jede Bürgerin und jeder Bürger eine angenehme, attraktive und auch belebte Stadtumgebung wünscht, wird dieser Aspekt an den Anfang gestellt. Mobilität und Verweilen von Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, bilden die wesentlichen Grundlagen für eine lebenswerte und urbane Stadt. Bekanntlich ermöglicht Straßenbau noch mehr Kfz-Verkehr und „ein besseres Radwegenetz lädt Menschen zum Radfahren ein. Durch eine Verbesserung der Verkehrssituation für Fußgänger[innen und Fußgänger] wird aber noch mehr als das erreicht: Die Stadt wird lebendiger und kommunikativer! [... Das Gehen] bietet die Chance für direkte Begegnungen von Mensch zu Mensch, Aufenthalte im Freien, Erlebnisse und Informationen und viele andere Freuden des Lebens. Ein Gang durch die Stadt ist eine besondere Form der Gemeinschaftspflege [...].“ Darauf weist der Stadtplaner Jan Gehl hin, der Planung und Politik dazu ermuntert, die Menschen zum Gehen, Sitzen und zur Kommunikation „einzuladen“. Dabei ist ein belebter Straßenzug oder Platz nicht mit „Betriebsamkeit“ zu verwechseln. „Vitalität und Beschaulichkeit, Ruhe und Frieden sind allesamt wünschenswerte und kostbare urbane Qualitäten.“[> Gehl] kann gerne ein Exemplar besorgen, gibt es auch unter https://fussverkehrsstrategie.de/hlf.html .

 Unter diesen Prämissen haben wir die Örtlichkeiten und die vorgelegten Entwürfe der Preisträger geprüft und bewertet- Wollen aber nun keine Einzelkritik machen, sondern die Fakten benennen, die eine attraktive Zwischenlösung darstellen könnte:

Im Rahmen unseres Bürgerbeteiligungsprojekt „FußverkehrsChecks in den Remsecker Ortsteilen“ haben die Beteiligten und Mitmacher begangen, geprüft und gecheckt. Nachfolgend die abgestimmte und priorisierte Ergebnisliste. Die Ergebnisliste wurde im Juli 2020 dem Rathaus Remseck übergeben. Dort sollen die Fachabteilungen die Bewertungen vorab prüfen und Änderungen bei „Rot bzw. Rotplus“ vornehmen, vor allem, wenn es um die Verkehrssicherheit geht. Im nachfolgend eingeplanten Umsetzungsverfahren werden dann alle Checks in einem „Trialog“, also mit Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung besprochen, geprüft und dann hoffentlich weitgehend umgesetzt.

Im Rahmen unseres Bürgerbeteiligungsprojekt „FußverkehrsChecks in den Remsecker Ortsteilen“ haben die Beteiligten und Mitmacher begangen, geprüft und gecheckt. Nachfolgend die abgestimmte und priorisierte Ergebnisliste. Die Ergebnisliste wurde im Juli 2020 dem Rathaus Remseck übergeben. Dort sollen die Fachabteilungen die Bewertungen vorab prüfen und Änderungen bei „Rot bzw. Rotplus“ vornehmen, vor allem, wenn es um die Verkehrssicherheit geht. Im nachfolgend eingeplanten Umsetzungsverfahren werden dann alle Checks in einem „Trialog“, also mit  Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung besprochen, geprüft und dann hoffentlich weitgehend umgesetzt.

Im Rahmen unseres Bürgerbeteiligungsprojekt „FußverkehrsChecks in den Remsecker Ortsteilen“ haben die Beteiligten und Mitmacher begangen, geprüft und gecheckt. Nachfolgend die abgestimmte und priorisierte Ergebnisliste. Die Ergebnisliste wurde im Juli 2020 dem Rathaus Remseck übergeben. Dort sollen die Fachabteilungen die Bewertungen vorab prüfen und Änderungen bei „Rot bzw. Rotplus“ vornehmen, vor allem, wenn es um die Verkehrssicherheit geht. Im nachfolgend eingeplanten Umsetzungsverfahren werden dann alle Checks in einem „Trialog“, also mit Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung besprochen, geprüft und dann hoffentlich weitgehend umgesetzt.

Im Rahmen unseres Bürgerbeteiligungsprojekt „FußverkehrsChecks in den Remsecker Ortsteilen“ haben die Beteiligten und Mitmacher begangen, geprüft und gecheckt. Nachfolgend die abgestimmte und priorisierte Ergebnisliste. Die Ergebnisliste wurde im September 2020 dem Rathaus Remseck übergeben. Dort sollen die Fachabteilungen die Bewertungen vorab prüfen und Änderungen bei „Rot bzw. Rotplus“ vornehmen, vor allem, wenn es um die Verkehrssicherheit geht. Im nachfolgend eingeplanten Umsetzungsverfahren werden dann alle Checks in einem „Trialog“, also mit Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung besprochen, geprüft und dann hoffentlich weitgehend umgesetzt.

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